Karl Heinrich Waggerl

Der Dichter

 

 

Karl Heinrich Waggerl,  (* 10. Dezember 1897 in Bad Gastein; † 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau) verbrachte Kindheit und Jugend in unvorstellbarer Armut.

 

 

 

 

 

 

Auf Grund seiner Begabung wurde er – zu damaliger Zeit eine Sensation – ins Gymnasium nach Salzburg geschickt.

Hunger und Not bestimmten nicht nur seine gesamte Ausbildungszeit ( Waggerl wurde später Lehrer ), sondern prägten letztendlich auch sein Werk.

 

Als Soldat und nach Kriegsheimkehr gefährdete Tuberkulose Waggerls Leben, nur knapp entging er dem Tod. Er begann zu schreiben, aber seine Manuskripte wurden überall abgelehnt. Er schrieb weiter, weil er nicht anders konnte und 1930 veröffentlichte endlich Anton Kippenberg den Roman „Brot“. Von da an war Waggerls Erfolg nicht mehr aufzuhalten.

 

Seine Leserschaft zählte schließlich Millionen, er erreichte internationale Anerkennung als Klassiker deutscher Prosa und wurde während seiner alljährlichen Vortragsreisen im gesamten deutschen Sprachraum begeistert gefeiert.



Daß Karl Heinrich Waggerl seinen Erfolg noch zu Lebzeiten genießen konnte ist um so erfreulicher, als er zu den Künstlern gehört, die ihn sich unter widrigsten Umständen ohne jede Hilfe selbst geschaffen haben.

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